Über mich
Manchmal beginnt etwas Wichtiges
ganz unscheinbar
DIE GESCHICHTE
Wie alles begann
Bei mir war es ein handgeschriebener Zettel an einem Anschlagbrett in einer Buchhandlung: „Lachen ist die beste Medizin“ – Vortrag mit Dr. Michael Tietze. Der Satz war mir natürlich bekannt. Aber zum ersten Mal fragte ich mich: Was steckt eigentlich wirklich dahinter?
Also ging ich zu diesem Vortrag. Dort hörte ich zum ersten Mal von Dr. Madan Kataria, einem Arzt aus Indien und Begründer des Lachyoga. Die Vorstellung, dass sich ein Arzt so intensiv mit dem Lachen beschäftigt, faszinierte mich sofort.
Noch am selben Abend schrieb ich ihm eine E-Mail nach Indien. Ich wollte einfach wissen, wo und wie man Lachyoga lernen kann. Die Antwort kam überraschend schnell: Ich war nach Mumbai eingeladen.
DIE ENTDECKUNG
Eine Reise, mit der ich nicht gerechnet hatte
Im September 2001 reiste ich nach Indien und lernte Dr. Madan Kataria und seine Frau Madhuri kennen, die Lachyoga entscheidend mitgeprägt hat.
Dort erlebte ich Lachyoga nicht nur als Idee, sondern ganz praktisch: bewusstes Lachen, Atmung, Bewegung, spielerische Übungen – und die Erfahrung, dass Freude nicht immer zuerst da sein muss. Manchmal beginnt man mit dem Lachen, und etwas im eigenen Erleben verändert sich erst danach.
Anfangs war auch für mich das bewusste Lachen ungewohnt. Doch mit der Zeit verstand ich immer besser, warum gerade diese Einfachheit so viel bewirken kann.
Danach reiste ich mehrere Monate durch Indien und besuchte Lachclubs und Veranstaltungen in Pune, Nasik, Kalkutta, Neu-Delhi, Hyderabad und weiteren Orten. Dabei begegnete ich ganz unterschiedlichen Menschen und hörte, wie sie Lachyoga in ihren Alltag integrierten.
„Besonders beeindruckt haben mich dabei weniger spektakuläre Geschichten als die kleinen Veränderungen: mehr Gelassenheit, mehr Offenheit, ein anderer Umgang mit Belastungen.“
Besonders in Erinnerung geblieben ist mir ein Herzchirurg aus Pune. Er besuchte jeden Morgen vor der Arbeit einen Lachclub und erzählte, dass er dadurch gelassener geworden sei und geduldiger mit seinen Mitarbeitenden umgehe.
Solche Begegnungen haben mir gezeigt, dass Lachyoga nicht immer etwas Grosses oder Auffälliges verändern muss. Manchmal zeigt sich seine Wirkung gerade in den kleinen Dingen – und genau die können für einen Menschen sehr viel bedeuten.
MEINE PHILOSOPHIE
Was mir heute wichtig ist
Lachyoga ist für mich keine Therapie und kein Unterhaltungsprogramm. Es ist eine alltagsnahe Möglichkeit, Lachen, Atmung, Bewegung und Gemeinschaft bewusst zu nutzen.
Mich interessiert bis heute besonders die Frage: Was hilft uns, auch in einem anspruchsvollen Alltag beweglich, gelassen und lebendig zu bleiben?
In meinen Kursen geht es deshalb nicht darum, besonders lustig oder spontan zu sein. Niemand muss etwas vorspielen. Jede Person entscheidet selbst, wie sie mitmacht.
Und immer wieder sind es gerade die kleinen Veränderungen nach einer Stunde, die ich spannend finde: Menschen wirken gelöster, der Blick wird offener, der Atem freier – manchmal reicht schon das Lächeln beim Abschied.
EXPERTISE
Mein Hintergrund
Mein beruflicher Weg ist seit vielen Jahren mit Gesundheit, Körperarbeit und persönlicher Entwicklung verbunden.
Dipl. Anästhesiepflegefachfrau HF
Dipl. psychodynamische Körper- und Atemtherapeutin
Zertifizierte Lachyoga-Trainerin
NLP Practitioner DVNLP und Hypno-Coach
Wingwave-Coaching
Diplomierte klassische Körper- und Sportmassagetherapeutin
Zertifizierte Shiatsu-Massagetherapeutin
Darüber hinaus habe ich Qi-Gong und Tai Chi in Thailand, im Shaolin Temple in China und in Beijing praktiziert und vertieft.
Im Jahr 2017 absolvierte ich die Ausbildung zur Lachyoga-Trainerin. Seither biete ich regelmässig Lachyoga-Kurse an.