Kennst du das Gefühl, einen ganzen Tag beschäftigt gewesen zu sein und am Abend kaum zu wissen, worüber du eigentlich gelacht hast?
Unser Alltag ist oft gut gefüllt. Arbeit, Familie, Termine und Verpflichtungen begleiten uns durch den Tag. Wir planen, organisieren und versuchen, allem gerecht zu werden. Häufig sind wir mit mehreren Dingen gleichzeitig beschäftigt und funktionieren von einer Aufgabe zur nächsten.
Dabei rückt etwas in den Hintergrund, das früher ganz selbstverständlich war: das unbeschwerte Lachen.
Kinder zeigen uns das auf eine besondere Weise. Sie können sich ganz in ein Spiel vertiefen, entdecken ständig etwas Neues und staunen über Kleinigkeiten. Oft lachen sie einfach aus dem Moment heraus. Fragt man sie, warum sie lachen, gibt es darauf manchmal gar keine richtige Antwort.
Sie erleben den Augenblick – und das genügt.
Mit den Jahren verlieren wir diese Fähigkeit nicht. Doch unser Blick richtet sich immer stärker auf das, was erledigt werden muss. Wir bewerten, vergleichen und denken voraus. Das Lachen wartet dann häufig darauf, dass zuerst etwas Lustiges passiert.
Lachyoga geht einen anderen Weg. Es wartet nicht darauf, dass das Leben zuerst einen Grund zum Lachen schenkt. Es lädt dazu ein, dem Lachen bewusst wieder Raum zu geben und neugierig zu entdecken, was daraus entstehen kann.
Vielleicht haben wir das Lachen nie verloren. Es wartet nur darauf, wieder mehr Raum in unserem Alltag zu bekommen – und mit ihm vielleicht auch ein wenig mehr Leichtigkeit.